Keine zwei Wochen nach Release Anfang 2019 war die LP-Version von “bitchlifecrisis” ausverkauft. Anderthalb Jahre später kommt jetzt endlich die überfällige Wiederveröffentlichung

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Die Platte hat ein neues, und dank Model Nicolas Dinkel auch etwas “erotischeres” Coverartwork spendiert bekommen. (Foto Jonathan Göpfert) Diesmal im schlichten “black” Vinyl.  Ltd. 500 Copies.
Wer unbedingt noch die pinke Pressung ergattern möchte, muss auf das Box-Set zurückgreifen. Rund 50 Stück liegen noch bei Vertrieb & den Mailorders:
 
„bitchlifecrisis“: Fünf Jahre nach dem Meilenstein „Mama, Ich Blute“ hat sich das quirlige Kollektiv um LUISE FUCKFACE von der Spätpubertät in die Bitchlifecrisis fortentwickelt, programmatisch anerkennend, dass es sich hier nicht nur um eine Band, sondern und das sogar “hauptsächlich” um eine Selbsthilfegruppe und psychosoziales Experiment handelt. Wie gewohnt stets politisch korrekt und betont ernsthaft widmen sich die Berlinerinnen gescheiterten Liebesbeziehungen, genau so wie dem eigenen Hängengeblieben sein, dem Erwachsenwerden, Lower Class-Feminismus, gesellschaftlichem Erwartungsdruck und natürlich, ähm, Sex. Musikalisch bieten die 14 neuen Songs die gewohnt hochenergetische Mischung aus Electro-Clash, NDW, Frühpunk- und Rap-Vibes. TCHIK denken also eigentlich gar nicht daran, erwachsen zu werden und bewegen sich nicht nur bei den Songtiteln oder Featureparts mit PÖBEL MC oder JUSE JU weitaus näher am Deutschrap-Idiom als bisher. Traumhaft eingängige Hooklines, unglaubliche Songtitel- und Texte, dicke Fresse und dabei ganz entspannt durch die Hose atmen - Der perfekte Soundtrack zur berechtigten Angst der alten weißen Männer! 
VIDEO "Jobcenterfotzen"